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Alle waren sich einig: Angesichts eines Haushaltsdefizits von rund 60 Millionen Euro muss parteiübergreifend zusammengearbeitet werden – sonst droht Stillstand in Lünen. Uneinigkeit herrschte jedoch bei den Lösungsansätzen: Während Dahlke auf mehr Unterstützung durch Land und Bund pochte, betonte Förster-Teutenberg die eigenständige Weiterentwicklung der Gewerbeflächen. Klicki kritisierte vor allem die Bürokratie und forderte schnellere Entscheidungsprozesse.
IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber hob die wirtschaftliche Lage im Land hervor, warnte aber vor überzogenen Erwartungen an Fördergelder. Besonders besorgniserregend sei der Rückgang bei Ausbildungszahlen in Lünen. WZL-Geschäftsführerin Sylvia Tiews betonte dagegen die steigende Zahl sozialversicherungspflichtiger Jobs in der Stadt – ein positives Signal trotz sinkender Bevölkerungszahl.
Konsens bestand darin, dass Lünen dringend einen beschlossenen Haushalt braucht. Dr. Klicki brachte es auf den Punkt: „Alle müssen an einen Tisch – und erst wieder aufstehen, wenn ein tragbarer Haushalt beschlossen ist.“
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