Zwischen 2015 und 2025 erhöhte sich die Erwerbsquote der 20- bis 24-Jährigen um 7,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Damit liegt die Erwerbsbeteiligung junger Menschen heute auf einem der höchsten Niveaus seit Jahrzehnten.
Auch bei den 25- bis 64-Jährigen ist die Erwerbsquote weiter gestiegen, allerdings deutlich moderater. Der Vergleich zeigt damit: Gerade bei den Jüngeren hat sich die Beteiligung am Arbeitsmarkt besonders stark erhöht.
Ein Teil dieser Entwicklung dürfte mit der steigenden Erwerbsbeteiligung von Studierenden zusammenhängen. Viele junge Menschen arbeiten neben ihrem Studium – insbesondere im Einzelhandel sowie in der Gastronomie und im Lebensmittelbereich. Entsprechend sind 20- bis 24-Jährige dort deutlich häufiger vertreten als ältere Beschäftigte.
Das gängige Bild einer Generation, die sich zunehmend aus dem Arbeitsleben zurückzieht, lässt sich mit den aktuellen Zahlen somit kaum halten. Im Gegenteil: Immer mehr junge Menschen sind erwerbstätig und beteiligen sich am Arbeitsmarkt.
Wo arbeiten junge Menschen?
Grundsätzlich verteilen sich die Jobs von 20- bis 24-Jährigen ähnlich breit über verschiedene Berufsbereiche wie bei den 25- bis 64-Jährigen. Auffällig sind jedoch einige Unterschiede: Jüngere arbeiten deutlich häufiger im Handel sowie in Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen. Weniger stark vertreten sind sie dagegen in der Unternehmensführung und -organisation sowie in unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass viele junge Beschäftigte noch am Anfang ihres Berufslebens stehen. Mehr Infos.
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